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Deutsche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mit 5 Milliarden Euro stärken, fordert VDA

--2022/3/16


 

Der Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA) weist auf einen unzureichenden Ausbau der lokalen Ladeinfrastruktur hin, der den Hochlauf der Elektromobilität behindert. Die Zahl der Elektrofahrzeuge (EVs) nimmt in Deutschland rasant zu, was die Notwendigkeit eines flächendeckenden Netzes an Ladestationen deutlich macht. Der VDA fordert daher mehr Engagement von der Regierung.

 

In einem Positionspapier schlägt er vor, dass bis 2025 fünf Milliarden Euro in öffentliche und private Ladepunkte fließen sollen. Der VDA fordert einen proportionalen Ausbau der Infrastruktur, um mit der zunehmenden Verbreitung von Elektrofahrzeugen Schritt zu halten. Dies würde auch das Vertrauen der Verbraucher stärken, da die Sorge um die Reichweite nach wie vor eines der Hauptanliegen der Fahrer von Elektrofahrzeugen ist.

 

Bis 2030 will die Bundesregierung eine Million Ladepunkte im Land haben. Das Bundesministerium für Digitalisierung und Verkehr entwickelt derzeit einen Masterplan Ladeinfrastruktur, der den Ausbau öffentlicher und privater Ladeinfrastruktur zum Ziel hat.

 

Elektromobilität zum Erfolg machen

„Eine flächendeckende und leistungsfähige Ladeinfrastruktur ist und bleibt der Schlüssel zum Erfolg der Elektromobilität – das gilt für Pkw ebenso wie für Nutzfahrzeuge“, sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller.

 

„Die Bundesregierung sollte bald zu einem Ladegipfel einladen und alle Beteiligten zusammenbringen: Tankstellenbetreiber, Wohnungswirtschaft, Parkplatzunternehmen, Handel, Ladesäulenbetreiber, Energiewirtschaft, Netzbetreiber, Bundesnetzagentur, der Logistikbranche, den Kommunen und der Automobilindustrie. Gemeinsam müssen wir einen konkreten Plan entwickeln, um den Ausbau zu beschleunigen und das Laden für die Menschen einfach und bequem zu machen.“

 

Dazu hat sich der VDA mehrere Maßnahmen ausgedacht, darunter eine Ausweitung der Förderung von Ladeinfrastruktur im gewerblichen Bereich, ein Rollover des Wallbox-Programms zur Unterstützung privater Ladepunkte zu Hause sowie die Etablierung eines „Ladegipfels“. Interessenten. Der Fokus soll laut VDA auch auf dem Aufbau einer zuverlässigen Ladeinfrastruktur für Nutzfahrzeuge liegen.

 

Die Bundesregierung hat klare Ziele für mittelschwere und schwere Lkw bis 2030 gesetzt, bei denen mehr als 30 % der Gesamtfahrleistung dieser Fahrzeuge elektrisch gefahren werden sollen. Der VDA wies jedoch darauf hin, dass die Ladebemühungen der Regierung in der Branche hinterherhinken. Bis 2025 werden in Europa rund 30.000 Elektro-Lkw erwartet, bis Ende des Jahrzehnts werden es voraussichtlich 200.000 sein.

 

Deshalb fordert der VDA ein „bundesweites Netz für Lkw“, um die Infrastruktur auf Langstrecken mit leistungsstarken Ladepunkten auszubauen. Außerdem fordert sie die Regierung auf, elektrifizierte Nutzfahrzeuge mit geeigneten Programmen zu unterstützen.

 

Bidirektionales Laden von Elektrofahrzeugen

 

Bidirektionales Laden wird oft als das nächste große Ding angesehen, das Elektrofahrzeugen die Möglichkeit gibt, Strom aufzunehmen und zu entladen. Diese Art des Ladens kann zwar den Netzausbau laut VDA nicht ersetzen, dennoch ist es sinnvoll, damit das Netz zu entlasten. Daher hat die Organisation die Einführung dynamischer Netzentgelte vorgeschlagen, um Lastspitzen zu vermeiden. Damit würden dann auch Einspeisespitzen aus erneuerbaren Energien durch lokale Flexibilität ausgeglichen. 

 

Der VDA ergänzte, dass durch die Anpassung des Energiewirtschaftsgesetzes ein rechtlicher Rahmen für das bidirektionale Laden geschaffen werden solle. Dies ist eine Rahmenpolitik zur Verbesserung des Wettbewerbs, der Versorgung und der nachhaltigen Energieerzeugung. Es müsse eine klare Definition von „mobiler Speicherung“ geschaffen werden. Zudem solle die Effizienz der Übertragungsnetze gesteigert werden, so dass mobile Speicher „Schwankungen im Regelenergiemarkt durch die Bereitstellung von Systemdienstleistungen ausgleichen“, empfahl der VDA.


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